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Martin Iten: «Das ist ein Ausverkauf unserer Stadt an Superreiche»

Zentralplus

Themen: CH-Politik, Partei-Politik, Ungleichheit

Regionen: Schweiz, Zentralschweiz

Martin Iten kandidiert für die CSP für den Zuger Stadtrat und will nach vier Jahren wieder einen Sitz der Partei in der Exekutive gewinnen. Er bewertet die laufende Legislatur mit einer ungenügenden Note und kritisiert insbesondere die Finanzstrategie sowie die wirtschaftsliberale Ausrichtung des Stadtrats. Diese begünstige Reiche und Expats, während junge Einheimische, Familien und Menschen mit normalen Einkommen beim Wohnen unter Druck gerieten. Iten fordert Unterstützungsbeiträge für Familien, tiefere Gebühren und Abgaben für Eltern sowie eine umfassende Strategie für junge Menschen und bezahlbaren Wohnraum. Er beanstandet zudem die zunehmende Bewilligung von 80-Meter-Hochhäusern ohne ausreichende städtebauliche Qualität. Das Projekt Pi an der Baarerstrasse unterstützte er wegen autoarmen Wohnens und Begegnungszonen, das geplante Hochhaus beim Metalli lehnt er ab. Als Stadtrat möchte er eine Stimme für Menschen mit normalen Einkommen und für sozial Benachteiligte sein.

www.zentralplus.ch

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