Themen: Ukraine Krieg, Gesellschaft, Gesundheit
Regionen: International, Russland/Eurasien
Die Ukraine wurde in den vergangenen Jahren zu einem europäischen Zentrum der Leihmutterschaft. Nach der russischen Invasion von 2022 geriet die Branche mit ihren Vermittlern, Agenturen und Unternehmen unter Druck und wurde räumlich auseinandergerissen. Die neunteilige Recherche begleitet ukrainische Leihmütter, die während des Kriegs Schwangerschaften austragen, sowie Menschen, die ihre Dienste nutzen. Eine porträtierte Frau befindet sich in der 33. Schwangerschaftswoche. Weitere Folgen befassen sich mit ungeklärter Unfruchtbarkeit, den Gründen für eine Tätigkeit als Leihmutter und dem Fall eines in der Ukraine nach einer Leihmutterschaft behindert geborenen und verlassenen Kindes. Thematisiert werden zudem Vorwürfe von Gebärmutterentfernungen, erzwungenen Abtreibungen und verlorenen Embryonen sowie Leihmütter unter russischem Bombardement. Die Recherche führt ausserdem nach Griechenland, Zypern und Georgien, das als neuer Standort der Branche erscheint. Auch die fehlende rechtliche Anerkennung einer durch Leihmutterschaft entstandenen Elternschaft in der Schweiz kommt zur Sprache.