Prometheus: Der unabhängige Medienspiegel der Schweiz

Seite wird geladen …

Zum Inhalt springen
Zurück zur Übersicht

Nach Mobalis Tod verliert die Gorilla-Gruppe auch ihr Jungtier

Online Reports
Nach Mobalis Tod verliert die Gorilla-Gruppe auch ihr Jungtier

Themen: Wissenschaft

Regionen: Schweiz, Basel/NWCH

Im Zoo Basel hat Silberrücken Yeba ein vier Tage altes Gorillaweibchen tödlich verletzt. Das Jungtier stammte von Gorillaweibchen Joas. Laut Zolli nahm Yeba das Baby an sich und zeigte starkes Interesse, liess die Mutter jedoch nicht mehr nahe genug heran. Bei Rangeleien zwischen den beiden Tieren biss er das Jungtier nach Angaben des Zoos unbeabsichtigt in den Brustkorb. Einen Tag zuvor musste der elfjährige Gorilla Mobali eingeschläfert werden, nachdem Yeba ihn am Penis und an der Harnröhre verletzt hatte und Mobali nicht mehr normal urinieren konnte. Joas trägt das verstorbene Jungtier weiterhin bei sich; der Zoo ermöglicht dieses natürliche Verhalten und hält das Affenhaus offen. Infantizid sei bei Gorillas wissenschaftlich beschrieben und könne verschiedene Ursachen haben. Der Zolli will die Gruppe mit Fachleuten weiter beobachten, besonders mit Blick auf die erwartete Geburt eines weiteren Jungtiers. Yeba lebt seit Oktober 2025 in Basel.

Online Reports

Zum Originalartikel