Themen: Innen-Politik, Leben
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Ein Luzerner Ehepaar muss sich nach einem jahrelangen Streit mit Nachbarn vor Gericht verantworten. Laut Staatsanwaltschaft begann die Auseinandersetzung im März 2022 mit Beschwerden über einen Kennenlern-Apéro. Bis April 2024 folgten weitere Meldungen an die Verwaltung, darunter eine für einen Abend, an dem die Nachbarn nicht zu Hause waren. Zweimal rückte die Polizei aus, stellte aber laut Anklage keinen Anlass zum Einschreiten fest. Die Verwaltung drohte den betroffenen Mietern im Februar 2024 mit der Kündigung. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Ehepaar unter anderem Nötigung, Verleumdung und falsche Anschuldigung vor. Die Verteidigung hält die Sache wegen einer früheren Anzeige für erledigt. Das Bezirksgericht Luzern stellte den Verleumdungsvorwurf wegen eines verspäteten Strafantrags ein und vertagte die Verhandlung. Über die übrigen Punkte will es nach Prüfung der Akten entscheiden.