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Politik kritisiert Lohnregelung von Neulehrer*innen

Bajour
Politik kritisiert Lohnregelung von Neulehrer*innen

Themen: Bildung, CH-Politik, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Basel/NWCH

PH-Absolventinnen und -Absolventen, die nach ihrem Abschluss in Basel-Stadt eine Lehrstelle antreten, werden zunächst als befristete Aushilfen angestellt. Weil die erforderliche Abschlussbestätigung erst Mitte August vorliegt, obwohl die Anstellung meist am 1. August beginnt, erhalten sie für den ersten Monat einen tieferen Lohn. Danach werden ihre Verträge in ordentliche unbefristete Anstellungen umgewandelt. SP-Grossrätin Jessica Brandenburger will diese Regelung mit einer Motion ändern, die von Mitgliedern aller Grossratsfraktionen mitunterzeichnet wurde. Lehrkräfte sollen spätestens drei Monate nach Einreichen des Diploms den vollen Lohn rückwirkend ab 1. August erhalten, wie dies in Baselland bereits gehandhabt wird. Der Regierungsrat hatte zuvor erklärt, ein schlankeres Verfahren sei unter den geltenden gesetzlichen Vorgaben nicht möglich. Das Erziehungsdepartement kann mögliche Mehrkosten nicht beziffern, da Wechsel von Aushilfs- in ordentliche Verträge nicht erfasst werden.

bajour.ch

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