Themen: Wirtschaft/Finanzen, Innen-Politik
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Über Richard Olsen, Gründer und ehemaliger Chef der gescheiterten Kryptobörse Lykke, wurde Ende Januar 2025 der Privatkonkurs eröffnet. Das Konkursamt Hottingen-Zürich hat nun Kollokationsplan und Inventar versandt. Erfasst wurden Vermögenswerte von 65’836.75 Franken, einschliesslich eines Kostenvorschusses von 1’800 Franken. Mehr als 45’000 Franken stammen laut Bericht aus Vergleichen mit Familienmitgliedern; Olsen selbst brachte unter anderem ein Bankguthaben von 12’329.90 Franken und 6’000 Franken aus dem Verkauf eines gebrauchten Volvos ein. Weitere Beträge aus dem Fahrzeugverkauf, einem Konto bei der Luzerner Kantonalbank und einem GmbH-Anteil stehen noch aus. Die Verwertung verursachte Kosten von 15’500 Franken. Für Forderungen der ersten und zweiten Klasse ist keine Dividende vorgesehen, für die dritte Klasse 0,1 Prozent. Lykke und Tochtergesellschaften in London und Limassol gingen Ende 2024 in Konkurs. Gegen Olsen läuft in Zürich ein Strafverfahren wegen Veruntreuung; für ihn gilt die Unschuldsvermutung.