Themen: Innen-Politik, Migration/Asyl
Regionen: Schweiz, Aargau/Solothurn
Im Rhein gefundene zerstückelte Leichenteile wurden als jene eines 1993 geborenen Mannes aus Burundi identifiziert. Der Mann war seit mehreren Tagen aus einem Zentrum für Asylsuchende verschwunden. Die Aargauer Staatsanwaltschaft ermittelt wegen eines mutmasslichen Tötungsdelikts, wie ein Sprecher bestätigte. Weitere Angaben macht sie mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen und den Schutz des Verstorbenen nicht. Drei Männer hatten am Sonntagmorgen gegen 7.30 Uhr einen Sack im Rhein bemerkt, ihn ans Ufer gezogen und darin ein menschliches Bein entdeckt. Die Polizei suchte anschliessend den ganzen Tag mit einem Boot sowie Taucherinnen und Tauchern im Fluss. Dabei barg sie weitere Säcke mit Teilen des Leichnams.