Themen: CH-Politik, Gesellschaft, Klima&Energie
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Die Stadt Zürich will das Schlachthof-Areal ab 2030 neu nutzen, nachdem sie die Mietverträge mit Schlachtbetrieben nicht verlängert. Vorgesehen sind produzierendes Gewerbe, ein Schulhaus und Freiräume. Der Anwohner:innenverein Zürich Hard-West kritisiert jedoch, der Mitwirkungsprozess habe kaum echten Gestaltungsspielraum gelassen, weil die Nutzungsstrategie bereits festgestanden habe. Besonders umstritten ist die Herdernwiese, die einem Schulhausneubau weichen soll. Der Verein warnt vor weiterer Verdichtung in einem Gebiet zwischen Altstetten und Hardau, das bereits stark überbaut und besonders hitzebelastet sei. Die ursprünglich vorgesehene Parkfläche von 15’000 Quadratmetern sei in den aktuellen Plänen auf 7’500 Quadratmeter geschrumpft. Die Stadt weist zurück, Grünflächen seien an den Rand gedrängt worden, und verweist auf breite Durchgänge, zusätzliche Flächen sowie Zustimmung zu den Nutzungen in den Mitwirkungsveranstaltungen. Bis 2028 soll ein Masterplan entstehen.