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Schlachthofareal: Anwohnende wollen lieber Freiräume als neue Wohnungen

TSRI
Schlachthofareal: Anwohnende wollen lieber Freiräume als neue Wohnungen

Themen: CH-Politik, Gesellschaft, Leben

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Die Stadt Zürich will das 50’000 Quadratmeter grosse Schlachthofareal beim Letzigrund nach dem Auslaufen der Mietverträge ab 2030 schrittweise umnutzen. Eine Testplanung untersuchte, wie Gewerbe, Schulen und Freiräume untergebracht werden können. Bei Dialogveranstaltungen, Online-Mitwirkung und Workshops verlangte die Quartierbevölkerung vor allem Grün- und Freiräume, bezahlbare Gewerberäume sowie niederschwellige Angebote für ein belebtes Quartier. Neue städtische Wohnungen gehörten nicht zu den wichtigsten Forderungen. Eigenständige Wohnbauten hätten neben den vorgesehenen Nutzungen keinen Platz; ergänzende Wohnungen etwa auf Gewerbe- oder Schulbauten bleiben möglich. Die denkmalgeschützten Schlachthallen sowie Gebäude an Basler- und Herdernstrasse bleiben erhalten. Dort sind Gewerbe sowie soziokulturelle und quartierbezogene Angebote vorgesehen. Ein Park entlang der Hardgutstrasse und ein zentraler Platz sollen Freiräume schaffen. Bis 2027 erarbeitet die Stadt eine Vertiefungsstudie als Grundlage für Masterplan und spätere Projektwettbewerbe.

TSRI

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