Themen: Technologie
Regionen: International, Europa
Zwei Hochgeschwindigkeitszüge von Renfe und Iryo sind auf der Strecke Madrid–Andalusien zwischen Los Yébenes und Urda in der Provinz Toledo kollidiert. Nach ersten Angaben könnte es mindestens zehn Tote geben; andere zitierte Quellen meldeten mindestens 46 Todesopfer. Die Bilanz war zunächst nicht gesichert. Zwei hintere Wagen des Iryo-Zugs entgleisten nach einer mutmasslichen Auffahrkollision und stürzten eine Böschung hinab. Augenzeugen berichteten von einer Vollbremsung, Verletzten und schwierigen Bergungsarbeiten unter Trümmern. ADIF sperrte die Hochgeschwindigkeitsverbindung, die Region Kastilien-La Mancha aktivierte ihren Zivilschutzplan und forderte Unterstützung der militärischen Notfalleinheit an. Regionalpräsident Emiliano García-Page und Ministerpräsident Pedro Sánchez sagten ihre Termine ab. Der Unfall ereignet sich nach dem Unglück von Adamuz vom 18. Januar 2026, bei dem nach Angaben des Verkehrsministeriums 46 Menschen starben und 122 verletzt wurden. Als unmittelbare Ursache galt dort vorläufig ein Schienenbruch.