Themen: Unbestimmt
Regionen: International, Europa
Zwei Hochgeschwindigkeitszüge sind kurz nach 9 Uhr zwischen Los Yébenes und Urda in der spanischen Provinz Toledo zusammengestossen. Ein Renfe-Zug, der um 8 Uhr von Madrid nach Sevilla abgefahren war, soll nach ersten Erkenntnissen einen Zug des privaten Unternehmens Iryo gerammt haben, der aus noch ungeklärten Gründen auf den Gleisen stand. Zwei Wagen entgleisten und stürzten eine Böschung hinab. Die Opferzahl blieb zunächst widersprüchlich: Lokale Behörden sprachen laut Sky News von mindestens 39 Toten, El País von mindestens zehn. Adif stellte den Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Madrid und Andalusien ein. Der Zivilschutz löste den höchsten Notfallmodus aus. Krankenhäuser und Gemeinden der Umgebung wurden wegen des erwarteten Zustroms von Verletzten in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Die Behörden wollten zunächst eine offizielle Bilanz abwarten.