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Silo-Wohnen zerstört ganze Kinder-Generationen

Inside Paradeplatz
Silo-Wohnen zerstört ganze Kinder-Generationen

Themen: CH-Politik, Gesellschaft, Leben

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Ein Zürcher Architekt kritisiert die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung zu Hochhäusern als Gefahr für Familien in den Aussenquartieren. Neue Zonen von bis zu 40 Metern beziehungsweise 13 Geschossen beträfen Affoltern, Oerlikon, Seebach, Schwamendingen, Altstetten, Albisrieden und zusätzlich bereits 2001 festgelegte Gebiete. Kinder in Hochhäusern seien stärker isoliert, hätten weniger freien Auslauf und litten unter Anonymität, argumentiert der Autor. Die Behauptung, Hochhäuser seien für Verdichtung nötig, weist er zurück: Wegen Ausnützungsziffern, Brandschutz, Schächten, Fundamenten und Konstruktion entstehe nicht zwingend mehr Wohnfläche, die Bauweise verteuere sich aber. Investoren profitierten dennoch von höheren Kapitalanlagen. Als Alternative nennt er dichte, begrünte Blockrandbebauungen mit Höfen, Spielraum und Strassenräumen, etwa das Richti-Areal in Wallisellen. Der stadträtliche Gegenvorschlag mit einem Hochhausstreifen am Limmatufer solle abgelehnt, die Gemeinderatsvorlage angenommen werden.

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