Themen: CH-Politik, Leben, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
SP-Stadtrat Tobias Langenegger verteidigt den Plan des Zürcher Stadtrats, trotz eines Budgets von 150 Millionen Franken für Landkäufe mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Neben weiteren Käufen sollen die Stiftungen PWG und Einfach Wohnen gestärkt sowie Genossenschaften beim Wohnungsbau unterstützt werden. Bei Aufzonungen will die Stadt künftig preisgünstige Wohnungen nach Paragraph 49b einfordern; ein Teil davon könnte an Gemeinnützige gehen. Langenegger räumt ein, dass das Ziel, bis 2050 einen Drittel aller Wohnungen gemeinnützig anzubieten, anspruchsvoll bleibt. Gegen hohe Mieten setzt er auch auf effizientes und nachhaltiges Bauen sowie Sanierungen statt Ersatzneubauten. Nach dem Nein zur kantonalen Wohnschutz-Initiative fordert er wirksame Gegenvorschläge gegen Verdrängung. Die Stadt verfolgt zudem Hinweise auf unzulässige Airbnb- und Business-Apartments. Bei Hochhäusern und Arealentwicklungen soll das Baukollegium künftig sozialräumliche Perspektiven stärker einbeziehen. Die überarbeitete Bau- und Zonenordnung erwartet Langenegger im Sommer 2027 im Gemeinderat.