Themen: Demokratie, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
150 junge Menschen aus der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Italien und Luxemburg nahmen am vergangenen Wochenende in Luzern an der 34. Jugendparlamentskonferenz teil. Zivilcourage gehörte zu den Schwerpunktthemen und stand im abschliessenden Speed-Debating im Zentrum. Die Teilnehmenden diskutierten, in welchen Situationen Menschen im Alltag Verantwortung übernehmen und andere unterstützen sollen. Luzerns Stadträtin Melanie Setz rief die Jugendlichen zu politischem Engagement auf. In einer Demokratie müssten Parlament, Regierung und Verwaltung kritisch begleitet werden; Fragen, das Einfordern von Begründungen und Widerspruch seien wichtig. Neben Zivilcourage behandelten Workshops psychische Gesundheit und Demokratie. Mit Unterstützung von Fachpersonen von YES, Amnesty International und Movetia lernten die Jugendlichen, Argumente aufzubauen und internationale Austauschprojekte zu organisieren. In einem Theaterformat übten sie zudem, bei sexueller Belästigung im öffentlichen Raum Zivilcourage zu zeigen.