Themen: CH-Politik, Leben, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Die Stadt Zürich hat zwischen 2022 und 2025 insgesamt 47 Liegenschaften mit einer Fläche von mehr als 224’000 Quadratmetern gekauft. Sie umfassen 527 Wohnungen und kosteten 1,3 Milliarden Franken. Auf den erworbenen Grundstücken besteht gemäss Finanzdepartement Potenzial für 661 weitere Wohnungen. Die Stadt verfolgt damit das Drittelsziel, wonach bis 2050 jede dritte Zürcher Wohnung gemeinnützig vermietet sein soll. Mit durchschnittlich über 100 erworbenen Wohnungen pro Jahr übertraf die Verwaltung die politische Vorgabe von rund 50 Wohnungen jährlich. Bis durch Verdichtung zusätzliche Wohnungen entstehen, dürften jedoch Jahre vergehen. Das Departement verweist auf Zielkonflikte mit sozialverträglichen Sanierungen, Denkmalschutz und Ökologie. Die SP verlangt 750 Erwerbe pro Jahr, während die FDP einen Marschhalt fordert. Die GLP will Liegenschaften rascher im Baurecht an Genossenschaften abgeben.