Themen: Gesundheit, Leben
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Die Stadt Zürich will ihren Mitarbeitenden ab dem 1. Januar 2028 dauerhaft bis zu drei Stunden kostenlose psychologische Beratung ermöglichen. Das Angebot wurde in einer Pilotphase erprobt, die noch bis Ende 2027 läuft. Der Stadtrat begründet die geplante Einführung mit dem Erfolg des Tests; der Gemeinderat muss die jährlich veranschlagten 250’000 Franken noch bewilligen. Die Beratung soll psychische Belastungen präventiv angehen, eine frühe Erkennung und Intervention ermöglichen sowie krankheitsbedingte Fehlstunden verringern. Zugleich soll sie die Stadt als Arbeitgeberin attraktiver machen. Nach den drei Gratisstunden müssen Mitarbeitende weitere Beratungen selbst bezahlen. Im Pilotprojekt von 2023 bis 2025 meldeten sich 737 Angestellte aus allen Departementen an. Die Zufriedenheit mit dem niederschwellig zugänglichen Angebot sei sehr hoch gewesen. Es soll insbesondere greifen, bevor sich Betroffene wegen psychischer Belastungen krankschreiben lassen müssen.