Prometheus: Der unabhängige Medienspiegel der Schweiz

Seite wird geladen …

Zum Inhalt springen
Zurück zur Übersicht

«Stirnemann hat sich selbst immer zu den Aussenseitern gezählt»

Journal B
«Stirnemann hat sich selbst immer zu den Aussenseitern gezählt»

Themen: Kultur, Partei-Politik

Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg

Die Biografie «E fräche Siech. Bernhard Stirnemann» würdigt den Berner Chansonnier Bernhard Stirnemann (1936–2011), der neben Mani Matter zu den Begründern des Berner Chansons gehörte. Historiker Beat Hodler recherchierte dafür zwei Jahre in Archiven und sprach mit Zeitzeuginnen, Zeitzeugen und Wegbegleitern. Stirnemann wuchs in der Matte auf, die damals ein Unterschichtquartier war, und verstand sich wegen seiner Herkunft, seiner elsässischen Familie und seines katholischen Elternhauses als Aussenseiter. Nach einer abgebrochenen Schreinerlehre wurde er Lehrer am Bitziusschulhaus. Mit seiner Frau Marianne gründete er 1961 das Kellertheater «Die Rampe», das sie zwanzig Jahre führten und das zur Berner Untergrundkulturszene gehörte. Stirnemann engagierte sich später auch politisch: von 1972 bis 1982 im Stadtrat und von 1982 bis 1998 im Grossen Rat. Rolf Marti initiierte das Buch und plant mit Lisa Catena eine Konzerttournee mit Stirnemanns Liedern.

journal-b.ch

Zum Originalartikel