Themen: CH-Politik, Leben
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Im Dolder-Bad am Zürichberg fehlt nach der zweijährigen Totalsanierung das frühere Sprungbrett am 50-Meter-Becken. Die Stadt Zürich investierte dafür 20 Millionen Franken; am Eröffnungswochenende fragten insbesondere Kinder nach der verschwundenen Attraktion. Ein Sprecher des zuständigen Hochbau-Departements begründet den Verzicht mit Sicherheitsgründen und erklärt, der Entscheid sei während der Bauzeit getroffen worden. Nach Darstellung des Berichts hatte sich durch die neue Beckenverkleidung die Höhe beziehungsweise Tiefe in der Sprungzone um fünf Zentimeter verändert. Damit seien die Voraussetzungen für die erneute Montage des Bretts nicht mehr erfüllt gewesen, obwohl diese ursprünglich vorgesehen war. Auch die geplante Wiederinbetriebnahme der alten Wellenmaschine scheiterte an deren Zustand; eine neue Anlage soll 2027 montiert werden. Der Bericht kritisiert, dass das Bad neben der neuen Lounge kein Sprungbrett mehr bietet, obwohl jährlich 600’000 Steuerfranken für den Betrieb an den Grundeigentümer Urs Schwarzenbach fliessen.