Themen: Innen-Politik
Regionen: International, Nordamerika
Das Oberste Gericht der USA hat die Hinrichtung der zum Tode verurteilten Christa Pike im Bundesstaat Tennessee wieder ermöglicht. Ein Berufungsgericht hatte die Vollstreckung kurz zuvor gestoppt, nachdem Pike Zweifel an der Rechtmässigkeit des früheren Verfahrens vorgebracht hatte. Im Zentrum stand die gerichtliche Würdigung der Traumata, die Pike nach eigenen Angaben in ihrer Kindheit erlitten hatte. Diese Einwände mussten inhaltlich geprüft werden. Pike hätte ursprünglich am Mittwochnachmittag Schweizer Zeit hingerichtet werden sollen. Wann das Todesurteil nun vollstreckt wird, war zunächst unklar. Bei einer Vollstreckung wäre Pike die erste Frau, die in Tennessee seit mehr als 200 Jahren hingerichtet wird.