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Tragedia in Spagna: «Il sistema è a prova di errore, ma non esiste mai una certezza assoluta»

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Tragedia in Spagna: «Il sistema è a prova di errore, ma non esiste mai una certezza assoluta»

Themen: Technologie, Gesellschaft

Regionen: International, Europa

Beim Zusammenstoss zweier Züge in der spanischen Provinz Toledo sind mindestens 68 Menschen ums Leben gekommen, 53 weitere wurden ins Spital eingeliefert. Nach ersten Hypothesen könnten ein Defekt im technischen System und ein menschlicher Fehler zusammen zur Katastrophe geführt haben. Walter von Andrian, Gründer der Fachzeitschrift «Schweizer Eisenbahn-Revue», erklärt, europäische Bahnsysteme seien grundsätzlich weitgehend fehlertolerant. Fällt ein technisches System aus, müssten Menschen jedoch per Funk Anweisungen an Lokführer geben. Fehler in dieser Phase, etwa durch Verlust von Ruhe oder Überblick, könnten schwere Folgen haben. Für einen Unfall dieser Art brauche es daher das Zusammenwirken eines technischen Ausfalls und eines Bedienfehlers. Von Andrian betont, dass es weder bei der Bahn noch im Luftverkehr absolute Sicherheit gebe. Sicherheitskonzepte zielten darauf, mehrere Fehlerbarrieren aufzubauen, damit nicht ein einzelner Fehler zu einem Unglück führe.

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