Themen: Innen-Politik, Partei-Politik, Gesellschaft
Regionen: International, Europa
Nach dem wahrscheinlich islamistisch motivierten Angriff auf den Berliner Christopher Street Day werden Aufklärung und politische Konsequenzen gefordert. Eine Frau wurde getötet, 29 Menschen verletzt. Der 21-jährige mutmassliche Täter Abdul B., ein in Berlin geborener deutscher Staatsbürger, wurde binnen 24 Stunden von Polizisten aufgespürt und erschossen, nachdem er sie angegriffen haben soll. Sein Tod erschwert die Klärung möglicher Mittäter oder Anstifter. Im Zentrum steht auch die Frage, weshalb ein wegen mehrerer Delikte bekannter und mit Terror sympathisierender Mann nicht rechtzeitig als akute Gefahr erkannt wurde. Er war nach einer Verurteilung wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Die AfD verbindet die Tat mit ihrer Migrationskritik, obwohl der Verdächtige deutscher Staatsbürger war. Der Beitrag verweist zudem auf schlechte Umfragewerte für die Bundesregierung und auf einen bundesweiten AfD-Wert von 28 Prozent in einer Insa-Erhebung.