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«Un secondo ticinese in Consiglio federale? Con Chiesa è pensabile»

cdt.ch
«Un secondo ticinese in Consiglio federale? Con Chiesa è pensabile»

Themen: CH-Politik, Partei-Politik

Regionen: Schweiz, Romandie, Tessin

Caspar Baader, Präsident der SVP-Findungskommission für die Nachfolge von Guy Parmelin, hält einen zweiten Tessiner Bundesrat neben Ignazio Cassis für möglich. Damit öffnet er dem Tessiner Ständerat und früheren SVP-Parteipräsidenten Marco Chiesa die Tür. Einen verbindlichen Anspruch der Romandie auf Parmelins Waadtländer Sitz lehnt Baader ab: Romandie und Tessin stellten zusammen etwas mehr als 30 Prozent der Bevölkerung und hätten historisch meist zwei der sieben Bundesratssitze besetzt. Cassis befinde sich zudem eher am Ende seiner Laufbahn. Acht Personen wurden von Kantonalparteien vorgeschlagen, darunter Chiesa, Céline Amaudruz, Thomas Aeschi, Michael Graber, Rémy Wyssmann sowie Jean-Pierre Gallati, Franz Ruppen und Pierre Alain Schnegg. Die Kommission führt Anhörungen durch, die SVP-Fraktion entscheidet am 20. November über das Ticket. Die Bundesversammlung wählt am 9. Dezember Parmelins Nachfolge.

www.cdt.ch

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