Themen: Technologie, Gesellschaft
Regionen: International, Europa
Die Zugkollision in Urda, bei der 69 Menschen ums Leben kamen, hat in Spanien Trauer, Fragen und politische Wut ausgelöst. Spanische Medien bezeichnen das Ereignis als Tragödie, Katastrophe und Horrorszene. Die Kritik richtet sich zunehmend gegen den sozialistischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez und Verkehrsminister Óscar Puente. El País verweist auf die noch frische Erinnerung an das Unglück von Adamuz im Januar, bei dem 46 Menschen starben. Beide Vorfälle ereigneten sich auf der Strecke zwischen Madrid und Sevilla. La Vanguardia wertet die zwei schweren Unfälle auf derselben Linie als Grund dafür, dass 2026 als besonders düsteres Jahr für die spanische Eisenbahn in Erinnerung bleiben werde.