Themen: Innen-Politik
Regionen: International, Nordamerika
Der Leiter der Strafvollzugsbehörde im US-Bundesstaat Tennessee ist nach einer gescheiterten Hinrichtung zurückgetreten. In einer Stellungnahme erklärte er, sein Rücktritt liege im besten Interesse der Bevölkerung. Eine unabhängige Untersuchung soll nun die Umstände des Falls in einem Gefängnis des Bundesstaats klären. Die verurteilte Frau überlebte zwei Giftspritzen, mit denen ihre Hinrichtung vollzogen werden sollte. Nach Angaben ihrer Anwälte ist sie weiterhin bewusstlos und wird künstlich beatmet. Die heute 50-Jährige war vor mehr als 30 Jahren wegen Mordes zum Tod verurteilt worden.