Themen: CH-Politik, Krieg&Frieden, Neutralität
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Die Schweizer Armee sei in mehr als 30 Jahren durch die Reformen A95, AXXI, 08/11 und WEA von 630’000 auf beinahe 100’000 Milizsoldaten reduziert worden. Gleichzeitig seien Verbindungen zwischen Armee und zivilen Stellen, Festungen, vorbereitete Sprengobjekte und Hindernisse sowie Divisionen und Brigaden beseitigt worden. Die Verantwortung dafür wird den Bundesräten Villiger, Ogi, Schmid, Maurer, Parmelin und Amherd zugeschrieben. Kritisiert werden zudem Rüstungsbeschaffungen wie der F-35A sowie der Abbau und Verkauf schwerer Waffensysteme, darunter Kampfflugzeuge, Panzer, Panzerhaubitzen und Fliegerabwehrlenkwaffen. Als weiterer Fehlentscheid gilt der Verkauf des RUAG-Munitionsherstellers Ammotec an den italienischen Konzern Beretta. Interne und externe Berater, frühere Stabsoffiziere und Teile der Verwaltung hätten die Entscheide beeinflusst und eine Annäherung an USA und NATO verfolgt. Der Armee fehle weiterhin eine glaubwürdige Verteidigungskonzeption.