Themen: Leben, Gesundheit, Klima&Energie
Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg
Berner Wanderwege weisen auf die wachsenden Risiken des Wanderns an heissen Sommertagen hin. Mit zunehmenden Hitzetagen müsse sich nicht nur das Wanderpublikum, sondern auch die Verantwortung für Wanderwege auf veränderte Bedingungen einstellen. Neben Starkregen, Steinschlägen und Murgängen werde Hitze zu einer zusätzlichen Herausforderung. Für Touren empfiehlt der Verein eine sorgfältige Vorbereitung. Bei der Routenwahl sollen Wandernde ihre körperliche Verfassung, Gelände und Sonneneinstrahlung berücksichtigen. Nordhänge, Waldabschnitte und höhere Lagen bieten meist kühlere Bedingungen als offene Alpweiden. Ein früher Start oder eine kurze Abendwanderung kann die stärkste Hitze vermeiden. Zur Grundausrüstung gehören Sonnenschutz, Sonnenbrille, Kopfbedeckung und helle Funktionskleidung; ein feuchtes Tuch kann zusätzlich kühlen. Pro Wanderstunde sollten rund 0,75 Liter Wasser eingeplant und regelmässig getrunken werden. Da Hitze in den Bergen oft Wärmegewitter nach sich zieht, sollen Himmel und Meteo-Apps beobachtet werden. Im Zweifelsfall ist ein Verzicht oder frühzeitiges Umkehren sicherer.