Themen: Wirtschaft/Finanzen, KI/Digital, Geopolitik
Regionen: International, International Unbestimmt
Der Beitrag warnt vor mehreren möglichen Auslösern eines globalen Finanzcrashs und sieht wachsende Risiken in der hohen Verschuldung von KI-Unternehmen. Diese hätten seit Anfang 2026 laut Goldman Sachs 500 Milliarden Dollar aufgenommen, vor allem für Rechenzentren. Kritisiert werden zudem Kredite über verbundene Firmen und zirkuläre Finanzierungen, welche Bewertungen und Auftragslagen künstlich erhöhen könnten. Als weitere Gefahren nennt der Autor wenig regulierte Schattenbanken, spekulative Hedgefonds, hoch gehebelte Derivate, Wetten auf Kreditausfälle mittels Credit Default Swaps und undurchsichtige Verbriefungen. Notverkäufe und Liquiditätsengpässe könnten demnach Kettenreaktionen im Finanzsystem auslösen. Bei Meta und Oracle seien die Prämien zur Absicherung von Krediten stark gestiegen. Zusätzlich könnten Kriege, Sanktionen, Aufrüstung, Zölle und Handelskonflikte Energie- und Rohstoffkosten erhöhen, Unternehmen belasten und die öffentlichen Finanzen überfordern. Ein Börsenrückgang allein genüge nicht für eine systemische Krise; entscheidend seien sich verstärkende Verluste, Kreditausfälle und Finanzierungslücken.