Themen: Umwelt, Klima&Energie, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Die Feuer- und Feuerwerksverbote während der Hitze und Trockenheit führten rund um den 1. August zu auffallend ruhigen Abenden. Nutz- und Haustiere seien dadurch weniger zusätzlichem Stress ausgesetzt gewesen, während Familien die Bundesfeiern und private Treffen ohne Lärm, Rauch und Gestank hätten erleben können. Die Polizei meldete eine praktisch flächendeckende Befolgung der Regeln. Dies wird als Argument für die Feuerwerksinitiative gewertet, über die im November abgestimmt werden soll und die privates Feuerwerk verbieten will. Öffentliche Feuerwerke auf dem Rhein und auf dem Bruderholz werden dagegen grundsätzlich befürwortet. Zugleich wird die Möglichkeit angesprochen, dass zunehmende Trockenheit private Feuerwerke ohnehin öfter verunmöglichen könnte. Kritisiert wird zudem Bundesrat Albert Rösti: Sein Vorschlag, Mittel für die Anpassung der Wälder an den Klimawandel und für trockenheitsresistentere Bäume zu streichen, erscheint angesichts trockenheitsbedingt früh entlaubter Bäume besonders widersprüchlich.