Themen: Umwelt, Technologie
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Der wegen des Hitzesommers stark gesunkene Wasserstand des Zürichsees veranlasst die Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft, bereits per 1. Oktober auf den eingeschränkten Winterfahrplan umzustellen. Normalerweise beginnt dieser erst am 19. Oktober. Die grossen Seerundfahrten verkehren dann verkürzt und nur noch zweimal täglich. Die kleine Seerundfahrt sowie die Linienschiffe, welche den See zwischen Thalwil und Küsnacht Goldbach überqueren, bleiben unverändert in Betrieb. In der Werft Zürich-Wollishofen verschärft der tiefe Pegel die Lage: Die Schiffe kommen dem Seeboden näher, wodurch das Risiko wächst, dass sie nicht mehr aus der Werft fahren können. Das Dampfschiff Stadt Zürich, das Dampfschiff Stadt Rapperswil, die MS Helvetia und die MS Wädenswil werden ausser Betrieb genommen und beim Bürkliplatz parkiert; ein Sicherheitsdienst bewacht sie dort. Aktuell verkehren nur 40 von 107 Kursen. Limmatboote, Ufenauschuttle und Miniseerundfahrt sind gestrichen, und verschiedene Stationen können nicht angefahren werden. Auf der Limmat sollen bis April 2027 keine Boote mehr fahren können.