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Wendepunkt Bildung: Rahmenbedingungen aus Sicht der Schulleitungen

Sichtweisen Schweiz
Wendepunkt Bildung: Rahmenbedingungen aus Sicht der Schulleitungen

Themen: Bildung, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Yasmine Bourgeois, Primarlehrerin, Schulleiterin und Zürcher FDP-Gemeinderätin, fordert bessere Rahmenbedingungen für wirksamen Unterricht. Mit der überparteilichen und überkantonalen Gruppe «Wendepunkt Bildung» kritisiert sie Folgen langjähriger Schulreformen und verlangt eine Konzentration auf den Kernauftrag der Schule. Die integrative Schule sei zwar grundsätzlich richtig, führe bei grossen Unterschieden in den Lernvoraussetzungen aber oft zu überforderten Klassen und langwierigen Abklärungen für Kinder mit hohem Förderbedarf. Unterstützung müsse rascher und passender erfolgen. Zudem würden Lehrpersonen mit Programmen etwa zu Medienbildung, Sexualpädagogik, Ernährung und Klima überladen, wodurch Zeit für Lesen, Schreiben, Rechnen und konzentriertes Lernen fehle. Auch Schulleitungen seien durch Berichte, Controlling, Schulprogramme, Arbeitsgruppen und standardisierte Mitarbeiterbeurteilungen gebunden. Bourgeois fordert weniger «Entwicklungstheater» und mehr Führungsfreiraum für Unterrichtsqualität, Teamführung und gute Bedingungen für Kinder und Lehrpersonen.

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