Themen: CH-Politik, Gesellschaft, Innen-Politik
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Die Besetzung des Zürcher Lindenhofs vom 27. bis 28. August verursachte laut Stadtrat Reinigungskosten von 35'000 bis 40'000 Franken sowie 2,2 Tonnen Abfall. Auf Personenkontrollen und eine polizeiliche Intervention verzichtete die Stadt aus Gründen der Verhältnismässigkeit; deshalb kann sie die Kosten niemandem belasten. Besonders aufwendig seien Sprayereien, auch an denkmalgeschützten Gebäuden. Bei deren Entfernung könnten Eingriffe in historische Bausubstanz nötig werden. Schäden an Bäumen seien nicht bekannt. Auch zur seit 2023 besetzten Alten Post Wipkingen nahm der Stadtrat Stellung. Seit April gehört das Gebäude der Stadt. Gemäss einem Postulat von AL, Grünen und SP kann die selbstverwaltete Nutzung weiterlaufen, bis ein städtisches Nutzungskonzept vorliegt. Nach einer Begehung mit Feuerpolizei, städtischen Liegenschaftsvertretern und Besetzenden wurde eine Vereinbarung über Nutzung und Personenbelegung getroffen. Vorgesehen ist mindestens ein jährlicher Rundgang mit der Feuerpolizei. Fälle einer Zahlungspflicht der Stadt aus Werkeigentümerhaftung seien dem Stadtrat keine bekannt.