Themen: Innen-Politik, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Das Zuger Amt für Kindes- und Erwachsenenschutz hat im vergangenen Herbst PricewaterhouseCoopers mit einer Betriebs- und Organisationsanalyse beauftragt. Auslöser waren eine wachsende Arbeitslast, Fachkräftemangel, hohe Fluktuation und unklare Rollenverteilungen. Vertieft untersucht wurde das Mandatszentrum, mit 38 Mitarbeitenden die grösste Abteilung des Amts. Der nun vorliegende 55-seitige Abschlussbericht hält fest, wo die Probleme liegen und welche Verbesserungen möglich sind. Im Zentrum stehen Unmut und Verunsicherung rund um das Tandem-Modell sowie fehlende zeitliche Ressourcen der Teamleitungen für wichtige Führungsaufgaben. Der Kanton will auf die festgestellte Situation reagieren.