Themen: Leben, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Zug lädt zu einer Podiumsdiskussion über Hochhäuser und Verdichtung ein. Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr in der Altstadthalle an der Unter Altstadt 14, die Diskussion um 18:45 Uhr. Ausgangspunkt ist die angespannte Wohnraumsituation: Mit einer Leerwohnungsziffer von 0,42 Prozent ist freier Wohnraum praktisch nicht vorhanden. Das nationale Raumplanungsgesetz verpflichtet Städte und Kantone zur Verdichtung, was in Zug zunehmend Bauten in die Höhe bedeutet. Das städtische Hochhausreglement sieht grundsätzlich eine maximale Höhe von 60 Metern vor. Für besonders gute städtebauliche Lösungen sind jedoch Ausnahmen möglich. Von elf geplanten Hochhäusern soll mehr als die Hälfte diese Grenze überschreiten. Genannt werden das Hochhaus Pi, das geplante Metalli-Hochhaus und Gebäude auf dem LG-Areal; sie sollen jeweils 80 Meter hoch werden. Die Diskussion stellt die Frage, ob solche Projekte notwendige Antworten auf das Wachstum oder städtebauliche Belastungen sind.