Themen: CH-Politik, Leben, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Winterthur hat das politische Ziel von 120 neuen Genossenschaftswohnungen pro Jahr im ersten Jahr klar verfehlt. Nach Angaben des Regionalverbands der Wohnbaugenossenschaften kamen 83 Wohnungen hinzu, ausschliesslich durch zwei Käufe: Waldheim erwarb 20 Wohnungen an der Freihofstrasse, die Baugenossenschaft Glattal Zürich sieben Mehrfamilienhäuser mit 64 Wohnungen an der Büelhofstrasse. Die Stadt unterstützte den zweiten Kauf mit einem zinslosen Darlehen von zwei Millionen Franken. Das heutige Jahresziel war nach einer Volksabstimmung im November 2024 festgelegt und per Verordnung ab Juli 2025 umgesetzt worden. Eine ursprüngliche Initiative hatte 300 Wohnungen jährlich und bis 2040 einen Anteil von rund 25 Prozent gemeinnütziger Wohnungen verlangt. Die Stadt will nun eigene Grundstücke im Baurecht vergeben, gemeinnützige Träger in Planungen einbinden und bei grossen Bauvorhaben Mindestanteile festlegen. Auch für das kommende Jahr erwartet sie Schwierigkeiten.