Prometheus: Der unabhängige Medienspiegel der Schweiz

Seite wird geladen …

Zum Inhalt springen
Zurück zur Übersicht

87-Jähriger Zuger sagt, wie die Platzkrise zu lösen ist

Zentralplus
87-Jähriger Zuger sagt, wie die Platzkrise zu lösen ist

Themen: Gesellschaft, Gesundheit, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Zentralschweiz

Die Stadt Zug verfügt derzeit über 333 Pflegebetten mit Leistungsauftrag, doch freie Plätze fehlen laut Oskar Rickenbacher schon heute. Der 87-Jährige befürchtet, dass Menschen nach einem Spitalaufenthalt ausserkantonal untergebracht werden müssen; Bekannte von ihm leben deshalb in Arth oder vorübergehend in Steinerberg. Er fordert, bestehende Alterszentren wie Neustadt und Frauensteinmatt aufzustocken, statt vor allem auf Neubauten zu setzen, deren Realisierung Jahre dauern könne. Eine Vorabklärung für Neustadt 1 ergab Potenzial für 48 zusätzliche Betten durch zwei Geschosse. Dafür wären jedoch eine Revision des Bebauungsplans und eine Abwägung mit dem Ortsbildschutz nötig. Bei Frauensteinmatt sieht die Stadt kaum Verdichtungspotenzial. FDP und SVP haben dazu ein Postulat eingereicht. Bis 2045 soll die Zahl der über 80-Jährigen in Zug um rund 140 Prozent steigen; bis 2040 werden rund 140 zusätzliche Pflegeplätze und etwa 170 betreute Wohnungen erwartet. Der Stadtrat untersucht Erweiterungen und neue Standorte, darunter das Gaswerk-Areal.

www.zentralplus.ch

Zum Originalartikel