Themen: Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Andrea aus Luzern lebt seit drei Jahren in dauernder Anspannung, nachdem eines ihrer Kinder Unbeschreibliches erlebt hat. Sobald ein Kind den Mund öffnet, fragt sie sich manchmal, ob wieder etwas passiert ist. Termine, Sorgen und Erinnerungen drängen gleichzeitig auf sie ein; die Familie sei immer alarmbereit. Wenn die Belastung zu gross wird, geht Andrea mit ihren Hunden hinaus, läuft, setzt sich auf eine Bank und atmet tief durch. Sie spricht dabei gelegentlich mit sich selbst. Später helfen ihr Malen oder das Aufschreiben ihrer Gedanken. Manchmal hat sie das Gefühl, nicht richtig atmen zu können. Aus dieser Erfahrung gründet sie nun eine Anlaufstelle. Sie will Menschen in ähnlichen Situationen unterstützen und ihnen jene Hilfe geben, die sie nach der einschneidenden Veränderung ihres Familienlebens gebraucht hätte.