Themen: CH-Politik, Innen-Politik, Krieg&Frieden
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Die Rega soll Kloten bis 2030 verlassen und in Kägiswil einen Hauptsitz mit Wartungszentrum errichten. Dafür ist vorgesehen, die Piste des heute Armasuisse gehörenden Flugplatzes grösstenteils zurückzubauen und zu entsiegeln. Das Bazl verweigerte im Juli 2026 eine zivile Umnutzung, weil die Zustimmung der Grundeigentümer fehlte. Gegen das Rega-Projekt sammelten rund 200 Genossenschafter mehr als 10’000 Unterschriften und schlugen eine Mischnutzung vor. Der Beitrag kritisiert den Rückbau als Widerspruch zu den VBS-Plänen für dezentrale und geschützte Logistik bis spätestens 2040, deren Kosten auf 5 bis 10 Milliarden Franken veranschlagt werden. Kägiswil könne im Ernstfall als Reserve dienen und den fliegerischen Nachwuchs in der Zentralschweiz unterstützen. Als Alternativen werden Armeeflugplätze in Alpnach oder Dübendorf genannt. Der Autor verweist zudem auf frühere Schliessungen von Luftwaffenstandorten und fordert vom Bund, den Rückbau zu stoppen.