Themen: CH-Politik, Technologie
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Esther Keller, Vorsteherin des Basler Bau- und Verkehrsdepartements, will die regionalen Forderungen in der Bundesplanung «Verkehr ’45» trotz Kritik der Eidgenössischen Finanzkontrolle unverändert vertreten. Die Finanzkontrolle bemängelt, die Priorisierung von Bahn- und Strassenprojekten sei teilweise nicht nachvollziehbar, beruhe auf veralteten Kostenangaben und stütze sich stark auf ein kurzfristig erstelltes ETH-Gutachten. Das Uvek weist diese Kritik zurück. Für Basel besonders wichtig bleiben laut Keller die gestrichenen S-Bahn-Haltestellen Basel Neuallschwil und Dornach Apfelsee. Die beiden Basel verlangen deren Realisierung durch den Bund. Die ETH-Studie hatte den Rheintunnel priorisiert und das Basler Herzstück wegen Kosten, Komplexität und Risiken zurückgestellt. In der Vernehmlassung zur Botschaft 2027 sind Ausbauten beim Bahnhof Basel SBB und der Margarethenbrücke sowie die Weiterverfolgung einer Durchmesserlinie vorgesehen. Die Region fordert jedoch eine verbindliche Aufnahme und die Finanzierung einer ersten Etappe mit der Botschaft 2031.