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Demenz: «Mon dieu, ist das schön!»

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Demenz: «Mon dieu, ist das schön!»

Themen: Kultur/Feuilleton, Gesundheit, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Vier Kinofilme setzen sich mit Demenz auseinander und stellen Fragen nach Selbstbestimmung, Würde, Pflege und Sterbehilfe. Die Dokumentation «Wenn die Erinnerung verblasst» begleitet die früher für Alzheimer Schweiz tätige Birgitta Martensson über zweieinhalb Jahre. Sie will im Fall zunehmender Abhängigkeit Exit beanspruchen, erlebt ihre Haltung jedoch wechselhaft, während ihre Krankheit fortschreitet. «Das unendliche Jetzt» lässt vier Menschen mit Demenz in improvisierten Spielszenen auftreten; Theatercoach Franz Dängeli betont, Betroffene müssten umsichtig und auf Augenhöhe herausgefordert werden. Auch die Spielfilme «Frank & Louis» und «Queen at Sea» behandeln Beziehungen, Betreuung und sexuelle Selbstbestimmung. Schweizweit leben laut den genannten Zahlen mehr als 166'000 Menschen mit Demenz, jährlich kommen 35'800 Diagnosen hinzu. Gleichzeitig fehlen ambulante Angebote, betreute Wohnformen, spezialisierte Abteilungen und bezahlbare Unterstützung für Betroffene und Angehörige. Die Filme machen die ethischen Konflikte sichtbar, ohne einfache Antworten zu geben.

www.woz.ch

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