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Zuger Immo-Riese überfordert, kriegt Graffiti nicht weg – Inside Paradeplatz

Inside Paradeplatz
Zuger Immo-Riese überfordert, kriegt Graffiti nicht weg – Inside Paradeplatz

29.5.2026 Der grösste, börsenkotierte Immobilienbesitzer der Schweiz ist nicht a priori gegen Graffiti. Vor Jahren hat die PSP Swiss Property sogar einen Künstler damit beauftragt, einen langen Wurm zu sprayen. Das Kunstwerk ist jetzt ein „visueller Anziehungspunkt“. Weniger Freude hat man wahrscheinlich an einem anderen Kunstwerk. Während den 1. Mai-Demos hat jemand „Smash Capitalism“ an die Wand der Zürcher Bahnhofstrasse 81 gesprüht. Die teure Liegenschaft gehört zum Portfolio von PSP. Es ist eines von fünf Gebäuden an der „Top-Einkaufsmeile“, das den Zugern gehört. Vier Wochen lang liessen diese „Smash Capitalism“ als visuellen Anziehungspunkt stehen. Auf Anfrage erklärte die PSP den Verzug. „Es gab aufgrund von Abwesenheiten leichte Verzögerungen. Morgen wird es behoben.“ Richtig effektiv war man nicht. Noch immer steht da der Aufruf, die kapitalistische Wirtschaftsordnung zu überwinden. Immerhin etwas gebleicht. Der 10-Milliarden-Konzern scheint überfordert zu sein, die Farbe richtig zu entfernen. Die Firma schreibt diesmal: „Es braucht wegen der Hartnäckigkeit mehrere Anwendungen.“ Aber man werde den Schriftzug entfernen, wirklich. Hoffentlich hat der Liegenschafts-Multi ein Abo bei der „ Graffitientfernung Schöns Züri„. Die städtische Dienstleistung kostet maximal 1’070 Franken im Jahr.

insideparadeplatz.ch

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