Themen: CH-Politik, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Rudolf Rechsteiner und Jörg Vitelli kritisieren den überarbeiteten Teilrichtplan Velo des Kantons Basel-Stadt. Nach dem 2025 angenommenen Gegenvorschlag zur Initiative «Sichere Velorouten für Basel-Stadt» müsse der Kanton innert zehn Jahren mindestens 40 Kilometer Velovorzugsrouten schaffen. Die beiden Vertreter des Initiativkomitees und von Pro Velo bemängeln jedoch fehlende verbindliche Führungsformen, Umsetzungsdaten und eine konsequente Trennung von Velo- und Autoverkehr. Insbesondere parkierte Autos und bloss markierte Velostrassen seien auf wichtigen Verbindungen wie der Egliseestrasse ein Sicherheitsproblem. Sie fordern geschützte Radstreifen oder separate Radwege, den Abbau von Parkplätzen sowie einen verbindlichen Zeitplan für das ganze Netz. Als nächste Schritte erwägen sie eine Motion im Grossen Rat oder eine weitere Initiative. Zudem schlagen sie unter anderem neue Velobrücken über den Rhein, bessere Abstellmöglichkeiten und eine Öffnung einer Unterführung für Velos vor.