Themen: Kultur/Feuilleton
Regionen: Schweiz, Ostschweiz
Christian Johannes Käser schickt den Polizisten Jock Kobel in seinem zweiten Kriminalroman erneut zu Ermittlungen ins Appenzellerland. Die Besprechung hebt hervor, dass der Roman eine Verbindung zwischen Tradition und Fortschritt herstellt. Neben dem kriminalistischen Handlungselement wird dem Buch dabei wiederholt poetisches Potenzial zugeschrieben. Der regionale Schauplatz bleibt prägend: Die Welt des Romans ist im Appenzellerland verankert, während die dargestellten Spannungen über den lokalen Rahmen hinausweisen. Käser führt mit Jock Kobel eine bereits bekannte Ermittlerfigur fort und verbindet deren Fall mit Fragen nach dem Verhältnis von überlieferten Formen und Veränderung.