Themen: Gesundheit
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Der Ehemann einer an Ebola erkrankten Schweizerin ist am Vorabend aus dem Universitätsspital Zürich entlassen worden. Da er keine Symptome entwickelt hat, befindet er sich nun ausserhalb des Spitals in Quarantäne. Der Mitarbeiter der Schweizer Botschaft in Nigeria war am 26. Oktober zusammen mit seiner Frau in einem Rega-Flugzeug in die Schweiz zurückgebracht und als enger Kontakt isoliert worden. Die Frau wird am Universitätsspital Genf behandelt. Dieses gibt aus Datenschutzgründen keine Auskunft über ihren Zustand. Bei ihrer Rückkehr war ihr Zustand als stabil bezeichnet worden; sie soll so lange isoliert bleiben, wie es ihr Zustand und die gesundheitlichen Anforderungen erfordern. Die Frau war am 20. Oktober in Nigeria positiv auf den Ebola-Stamm Bundibugyo getestet worden. Sie soll sich einige Wochen zuvor auf einer Reise mit ihrem Mann in Uganda angesteckt haben. Es ist die dritte Ebola-Behandlung in der Schweiz; die Patienten von 1995 und 2014 überlebten.