Themen: Wirtschaft/Finanzen, Geopolitik
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt, International, Nordamerika
Economiesuisse erwartet nach den US-Zwischenwahlen keinen wesentlichen direkten Effekt auf die Schweizer Wirtschaft. Direktorin Monika Rühl begründet dies damit, dass die Aussen- und Handelspolitik weiterhin beim US-Präsidenten Donald Trump liege. Für Schweizer Unternehmen bleibe deshalb weniger das Wahlergebnis als die Unsicherheit im internationalen Handel und bei der Zollpolitik entscheidend. Unternehmen benötigten im wichtigen US-Markt möglichst stabile und verlässliche Rahmenbedingungen. Rühl verweist zudem auf die im November 2025 von den Vereinigten Staaten und der Schweiz unterzeichnete gemeinsame Absichtserklärung. Diese bilde weiterhin eine gute Grundlage für die Beziehungen beider Länder. Die Einschätzung von Economiesuisse betrifft damit vor allem die Planbarkeit des Marktzugangs und des Handelsumfelds für Schweizer Firmen in den USA.