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Ein dreifaches Hoch auf Peter Ochs

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Ein dreifaches Hoch auf Peter Ochs

Themen: CH-Politik, Bildung, Demokratie

Regionen: Schweiz, Basel/NWCH

Peter Ochs wird als zentrale Figur der modernen Schweiz und besonders der Basler Geschichte gewürdigt. Er schrieb die erste Verfassung der Helvetischen Republik von 1798, welche die Gleichheit der männlichen Bürger festhielt und damit frühere Untertanenverhältnisse in Frage stellte. Artikel 7 verankerte zudem die Pressefreiheit als Folge des Rechts, sich zu informieren. Ochs wird deshalb neben Heinrich Zschokke als einer der Wegbereiter der schweizerischen Pressefreiheit dargestellt. Nach dem Ende der Helvetik wirkte er als Basler Schuldeputat und reformierte mit der Schulordnung von 1808 die Landschulen. Er löste sie stärker von der Kirche, verbesserte die Lehrerausbildung und hob die Anforderungen an den Unterricht. Als geistiger Motor der Basler Revolution von 1798 trug er zur Gleichheitsurkunde zwischen Stadt und Landschaft bei. Seine enge Verbindung zum französischen Direktorium und die französische Militärpräsenz schadeten jedoch seinem Ruf; Gegner bezeichneten ihn als Verräter.

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