Themen: Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Lindt&Sprüngli in Kilchberg steht nach Darstellung des Beitrags unter Druck: Das Wachstum stagniere, der Umsatz sei eingebrochen und die Lager bei Händlern seien mit schwer verkäuflicher Ware gefüllt. Als Gründe nennt der Beitrag eine starke Expansion mit zahlreichen neuen Shops weltweit, hohe Marketingausgaben, den Gesundheitstrend sowie günstigere Eigenmarken im Detailhandel. Nach dem Eingeständnis der Stagnation fiel die Aktie demnach um 9 Prozent; zuvor habe sie bereits schwach abgeschnitten. Kritisiert wird vor allem Verwaltungsratspräsident Ernst Tanner, dem eine auf Wachstum ausgerichtete Strategie vorgeworfen wird. Der Text erwähnt zudem wiederholte Aktienverkäufe Tanners und verbindet diese mit privaten Verlusten und Finanzierungen; diese Vorwürfe werden nicht weiter belegt. Einen raschen Führungswechsel hält der Beitrag für unwahrscheinlich: Die Pensionskasse und die Finanzierungsstiftung hielten Ende 2025 zusammen über 15 Prozent der Aktien und seien von der statutarischen Stimmrechtsbegrenzung ausgenommen.