Themen: Partei-Politik, CH-Politik
Regionen: International, Europa
Spaniens linker Regierungschef Pedro Sánchez hat vorgezogene Parlamentswahlen für den 29. November angekündigt. In einer Fernsehansprache zog er damit Konsequenzen aus der schwierigen Lage seiner Regierung im Parlament. Kurz zuvor waren die Pläne zur Bekämpfung der Wohnungsnot gescheitert. Vorgesehen waren unter anderem Einschränkungen bei Zwangsräumungen sowie Massnahmen gegen Spekulation mit Immobilien. Sánchez verfügt seit dem Wechsel der separatistischen Junts in die Opposition vor knapp einem Jahr über keine parlamentarische Mehrheit mehr. Er ist seit 2018 Regierungschef Spaniens.