Themen: Technologie, Gesellschaft, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Die SBB befragt Kundinnen und Kunden nach konkreten Bahnfahrten, wählt die Teilnehmenden dafür jedoch nach dem Zufallsprinzip aus. Damit will sie nach eigenen Angaben ein repräsentatives Bild ihrer Kundschaft erhalten. Eine direkte Rückmeldung für alle Fahrgäste unmittelbar nach der Reise fehlt hingegen, obwohl viele Reisende die SBB-Mobile-App für Billette und Reiseplanung verwenden. Gerade bei überfüllten Zügen, defekten Toiletten oder Verspätungen wäre eine unkomplizierte digitale Bewertung möglich. Der Beitrag stellt die SBB anderen europäischen Bahnen gegenüber: Die Deutsche Bahn befragt online zu Fernverkehrsreisen, die niederländische NS nutzt Push-Nachrichten. SNCF, Renfe und Trenitalia verschicken elektronische Einladungen oder führen Nachreise-Befragungen durch; auch in Grossbritannien werden Reisende gezielt befragt. Bei Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit gilt die SBB als stark, beim unmittelbaren Kundenfeedback jedoch als weniger fortschrittlich. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2026 steigen die Tarife des öffentlichen Verkehrs durchschnittlich um 3,6 Prozent.