Themen: CH-Politik, Neutralität, Partei-Politik
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Nach dem Wahlsonntag und dem Nein von 70 Prozent der Stimmenden zur Neutralitätsinitiative kommentiert der Autor ein Foto, auf dem Monika Rühl von Economiesuisse mit Susanne Vincenz-Stauffacher (FDP), Sibel Arslan (Grüne), Fabian Molina und Jon Pult (beide SP) zu sehen ist. Er bezeichnet diese parteiübergreifende Konstellation als «Brandmauer» gegen Christoph Blocher und die SVP, deren Basis die Initiative mehrheitlich unterstützt habe. Die Allianz sei nicht durch ein gemeinsames positives Projekt verbunden, sondern durch die Ablehnung Blochers. Der Autor sieht bei SP und Grünen vor allem taktische beziehungsweise ideologische Gründe für ihre Beteiligung. Der FDP wirft er vor, ihrem liberalen Anspruch immer weniger gerecht zu werden und sich am Europakurs zu zerreiben. Economiesuisse passe zunächst am wenigsten in diese Reihe; der Kommentar erklärt ihre Rolle mit einer aus seiner Sicht ideologiefreien, geschäftsorientierten Haltung von Unternehmern. Ob diese «Brandmauer mit Swiss Finish» Bestand habe, lässt der Autor offen.