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Franziska Lingg: Akribisch und umfassend

Null41
Franziska Lingg: Akribisch und umfassend

Themen: Kultur

Regionen: Schweiz, Zentralschweiz

Das Tribute Festival «Trial & Error» würdigt Franziska Lingg, die wenige Tage nach dem Entscheid über den Kulturförderpreis 2024 des Kantons Luzern im Alter von 74 Jahren starb. Die aus Wolhusen stammende Künstlerin studierte bis 1983 Bildhauerei in Berlin und verband handwerkliche Arbeit mit einem politischen, feministischen und musikalischen Ansatz. Von 1991 bis 2015 unterrichtete sie Neue Medien an der Hochschule Luzern. Mit Studierenden realisierte sie in der Gruppe Trial & Error avantgardistische Multimedia-Projekte und motivierte zahlreiche angehende Kunstschaffende, sich mit Klang und Sounddesign auseinanderzusetzen. Ihr eigenes Werk umfasst Klangobjekte und Installationen, Kompositionen, politische Aktionen, Radiosendungen, Live-Mixes sowie Sounddesign für Theater, Film und Video. Weggefährtinnen und Weggefährten erinnern sich an ihre kompromisslose Haltung, ihre Recherchearbeit und ihre Offenheit für alles Nicht-Mainstreamige. Neben ihrer künstlerischen Arbeit engagierte sich Lingg an Demonstrationen und freiwillig im Bergwaldprojekt.

www.null41.ch

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